Zum dritten Mal kehrt die Elektro-Effizienz Challenge auf dem ADAC Gelände in Künzell-Dietershausen ein. Auf der 701 Meter langen Piste steht mit der dritten Ausgabe der vom Fuldaer Automobilclub e.V. in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft EEC veranstalteten „2 Stunden von Fulda“ die zweite Saisonrunde der Breitenmotorsport-Serie für serienmäßige Elektroautos auf dem Programm. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung sind neben einer Demofahrt für Elektrofahrzeuge auch eine weitere Ausgabe der „Genauigkeitsklassen- Gleichmäßigkeitsprüfung“ für Velomobile, Pedelecs, E-Bikes und alternative Fahrradkonzepte geplant, die bereits letztes Jahr debütierte.
Zahlreiche Teilnehmer haben sich für den Lauf der EEC 2025 angemeldet. Die Tesla-Fraktion wird durch einen weiteren Starter unterstützt: Andreas Schmidbauer aus München – 2023 erster Sieger des Laufs in Fulda – kehrt mit seinem weißen Tesla Roadster in die Meisterschaft zurück. Sein stärkster Konkurrent wird Vorjahressieger Matthias Krebs aus dem hessischen Schauenburg sein, der sich mit dem einzigen VW im Feld (Golfpilot Steffen Sprenger fehlt wegen beruflichen Verpflichtungen) gegen die Übermacht der restlichen gemeldeten Tesla und einem Mitsubishi stellen wird. Krebs gewann bereits den Serienauftakt im hessischen Malsfeld und stellte im
vergangenen Jahr mit 146 Runden (=102,345km) einen neuen Distanzrekord auf der Strecke auf.
Beim erneut mit einem Energielimit von 18 kWh (entspricht der Energie in 2 Litern Benzin) bestrittenen Lauf geht es für die Teilnehmer darum, sich die Energie so einzuteilen, dass man nach 2 Stunden noch innerhalb des Limits die Zielflagge entgegennimmt und dabei eine möglichst große Distanz zurücklegt. Bislang konnten nur 2 Fahrzeuge dabei die 100km-Marke reißen: Der Tesla Roadster von Schmidbauer und der VW e-Up von Krebs. Die Teilnehmer müssen ihre eigenen Leistungen aus den vergangenen Ausgaben im Blick behalten, denn für neue Bestleistungen werden zusätzliche Meisterschaftspunkte vergeben, die am Ende titelentscheidend sein können.
Mit der zweiten Genauigkeitsklassen-Gleichmäßigkeitsprüfung (GK-GLP) für E-Bikes und alternative Fahrrad-Konzepte kommt im Rahmenprogramm eine niedrigschwellige Einsteigerdisziplin für den Rundstreckenbreitensport zum Einsatz. Teilnehmen kann jeder der ein E-Bike, Pedelec oder Velomobil besitzt, einen ordentlichen Fahrrad-Helm hat und sich im Vorfeld bei den Organisatoren angemeldet und 25,00 € Startgeld bezahlt hat. Die 2024 erstmals ausgerichtete Disziplin kombiniert präzises Einhalten von Rundenzeiten mit der dabei erreichten Durchschnittsgeschwindigkeit, was den Teilnehmern mehrere taktische Optionen eröffnet. Interessierte E-Bike- oder Pedelec-Besitzer können sich für einen Besuch oder gar eine Teilnahme am Wettbewerb beim Fuldaer Automobilclub (Kontakt: Oliver Brauer; c/o fuldaerac@t-online.de) oder bei der EEC-Interessengemeinschaft (Kontakt: Harald Gallinnis; webmaster@gt-eins.de / Tel.01783338911) weitere Informationen erhalten.
Zuschauer sind bei der mit freiem Eintritt besuchbaren Veranstaltung am Samstag den 24.5.2025 herzlich willkommen. Die ersten Sessions starten ab etwa 10 Uhr und das Programm ist bis 15.30 Uhr geplant.














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