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Vorschau auf die 4. Ausgabe der 2 Stunden von Fulda:



Am Samstag dem 15.8. wird auf der Kartbahn in Künzell Dietershausen die 4. Ausgabe der 2 Stunden von Fulda stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Fuldaer Automobilclub in Zusammenarbeit mit der EEC-IG ausgerichtet. Dieses Jahr ist erstmals ein Wochenende mit 3 Programmpunkten geplant: der Elektro-Effizienz Challenge (EEC) für straßenzugelassene Elektroautos, der für E-Bikes und alternative Fahrrad-Konzepte geplanten Genauigkeitsklassen-Gleichmäßigkeitsprüfung (GK-GLP) sowie erstmals einer Motorrad-GLP für elektrische Motorräder. Seitens der EEC stehen nach 2 Siegen für die Tesla Roadster (beide Male: Andreas Schmidbauer) und einem für den e-UP (Matthias Krebs) die Zeichen formal für einen erneuten Roadster Sieg auf grün. Doch dieses Mal wird es einen neuen Sieger geben, da beide bisherigen Gewinner die Runde in diesem Jahr auslassen. Ulrich Münnichow und Fritz-Gerhard Hamann wollen in Abwesenheit von Schmidbauer die Fahne für den amerikanischen Hersteller hochhalten. Doch der bereits 2-mal in der Serie siegreiche Hyundai Inster von Joakim Löber dürfte hier nicht außer Acht zu lassen sein. Zumindest um einen Podiumsplatz wird auch der Golf von Steffen Sprenger mitkämpfen, der die letzte EEC-Runde in Aldenhoven knapp gewinnen konnte. Mit Jessica Weser will auch eine Fahrerin des veranstaltenden Fuldaer AC erstmals in der EEC antreten. Sie teilt sich den Hyundai Ioniq mit Fiona Gallinnis. Und auf eine Verbesserung des bestehenden Tesla Model 3 Rekordes auf der Strecke legt es Falk Bachmann an, der dieses Jahr erstmals in Fulda antritt.


Diese Verbessung der bestehenden Klassenrekorde ist für alle Teilnehmer interessant da diese mit Zusatzpunkten für die Meisterschaft belohnt werden. Die Bestleistung auf dem Kurs wird immer noch von Matthias Krebs mit 146 Runden (=102,3 km) gehalten. Fällt dieses Jahr diese Rekordmarke?


Schon 2 mal war in Fulda die GK-GLP für E-Bikes, Pedelecs und alternative Fahrrad-Konzepte am Start. Bei dieser neuen, bislang nur in Fulda ausgefahrenen Disziplin konnte jeweils Daniel Wagner mit seinem KTM-Pedelec gewinnen der als bislang einziger Fahrer gleich bei beiden Wettbewerben in die Genauigkeitsklasse B (weniger als 4s gesammelte Abweichung über 10 Runden) mit 1,6s bzw. 3,35s vorstoßen konnte. Mit einem Nenngeld von gerade mal 30€ ist dieser Wettbewerb ausgezeichnet für Einsteiger geeignet. Mitglieder des veranstaltenden Fuldaer AC zahlen sogar nur 15€ und fahren dabei um Pokale in dieser neuen, innovativen Einsteigerdisziplin mit, bei der neben dem Einhalten einer selbst gewählten Rundenzeit auch die Geschwindigkeit am Ende den Ausschlag bei der Platzierung gibt. Nach Demorunden im Vorjahr ist für dieses Jahr erstmals ein GLP-Event für elektrische Motorräder als dritter Veranstaltungspunkt angedacht. Dabei werden die Teilnehmer 22 Runden auf der Strecke absolvieren von denen 20 zum GLP-Wettbewerb zählen. Mit Ausnahme der ersten und letzten Runde sollen die Teilnehmer
dabei 20 mal eine Sollzeit von 49,6 Sekunden erzielen. Dies entspräche einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,85 kmh – und damit genau der Geschwindigkeit die EEC-Rekordhalter Matthias Krebs bislang als Durchschnitts-Bestleistung auf dem Kurs erzielt hatte. Der vorläufige Zeitplan der Veranstaltung ist nachfolgend wiedergegeben. Nennungen für die 3 Wettbewerbe können noch bis zum Donnerstag dem 13.8 bei den Organisatoren Oliver Brauer (eMail: Fuldaerac@t-online) und Harald Gallinnis (eMail:harald@gt-eins.de) eingereicht werden, wobei Mitglieder des Fuldaer AC nur die Hälfte der Nenngelder bezahlen, also 15 Euro für die GK-GLP für e-Bikes & Pedelecs und 150€ für den EECElektroauto-Wettbewerb. Eventuelle Fragen zu beiden Wettbewerben beantwortet Harald Gallinnis auf telefonische Nachfrage (0178/3338911).

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EEC vor dritter Ausgabe der „2 Stunden von Fulda“ (24.5.2025)


Zum dritten Mal kehrt die Elektro-Effizienz Challenge auf dem ADAC Gelände in Künzell-Dietershausen ein. Auf der 701 Meter langen Piste steht mit der dritten Ausgabe der vom Fuldaer Automobilclub e.V. in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft EEC veranstalteten „2 Stunden von Fulda“ die zweite Saisonrunde der Breitenmotorsport-Serie für serienmäßige Elektroautos auf dem Programm. Im Rahmenprogramm der Veranstaltung sind neben einer Demofahrt für Elektrofahrzeuge auch eine weitere Ausgabe der „Genauigkeitsklassen- Gleichmäßigkeitsprüfung“ für Velomobile, Pedelecs, E-Bikes und alternative Fahrradkonzepte geplant, die bereits letztes Jahr debütierte.

Zahlreiche Teilnehmer haben sich für den Lauf der EEC 2025 angemeldet. Die Tesla-Fraktion wird durch einen weiteren Starter unterstützt: Andreas Schmidbauer aus München – 2023 erster Sieger des Laufs in Fulda – kehrt mit seinem weißen Tesla Roadster in die Meisterschaft zurück. Sein stärkster Konkurrent wird Vorjahressieger Matthias Krebs aus dem hessischen Schauenburg sein, der sich mit dem einzigen VW im Feld (Golfpilot Steffen Sprenger fehlt wegen beruflichen Verpflichtungen) gegen die Übermacht der restlichen gemeldeten Tesla und einem Mitsubishi stellen wird. Krebs gewann bereits den Serienauftakt im hessischen Malsfeld und stellte im

vergangenen Jahr mit 146 Runden (=102,345km) einen neuen Distanzrekord auf der Strecke auf.


Beim erneut mit einem Energielimit von 18 kWh (entspricht der Energie in 2 Litern Benzin) bestrittenen Lauf geht es für die Teilnehmer darum, sich die Energie so einzuteilen, dass man nach 2 Stunden noch innerhalb des Limits die Zielflagge entgegennimmt und dabei eine möglichst große Distanz zurücklegt. Bislang konnten nur 2 Fahrzeuge dabei die 100km-Marke reißen: Der Tesla Roadster von Schmidbauer und der VW e-Up von Krebs. Die Teilnehmer müssen ihre eigenen Leistungen aus den vergangenen Ausgaben im Blick behalten, denn für neue Bestleistungen werden zusätzliche Meisterschaftspunkte vergeben, die am Ende titelentscheidend sein können.

Mit der zweiten Genauigkeitsklassen-Gleichmäßigkeitsprüfung (GK-GLP) für E-Bikes und alternative Fahrrad-Konzepte kommt im Rahmenprogramm eine niedrigschwellige Einsteigerdisziplin für den Rundstreckenbreitensport zum Einsatz. Teilnehmen kann jeder der ein E-Bike, Pedelec oder Velomobil besitzt, einen ordentlichen Fahrrad-Helm hat und sich im Vorfeld bei den Organisatoren angemeldet und 25,00 € Startgeld bezahlt hat. Die 2024 erstmals ausgerichtete Disziplin kombiniert präzises Einhalten von Rundenzeiten mit der dabei erreichten Durchschnittsgeschwindigkeit, was den Teilnehmern mehrere taktische Optionen eröffnet. Interessierte E-Bike- oder Pedelec-Besitzer können sich für einen Besuch oder gar eine Teilnahme am Wettbewerb beim Fuldaer Automobilclub (Kontakt: Oliver Brauer; c/o fuldaerac@t-online.de) oder bei der EEC-Interessengemeinschaft (Kontakt: Harald Gallinnis; webmaster@gt-eins.de / Tel.01783338911) weitere Informationen erhalten.


Zuschauer sind bei der mit freiem Eintritt besuchbaren Veranstaltung am Samstag den 24.5.2025 herzlich willkommen. Die ersten Sessions starten ab etwa 10 Uhr und das Programm ist bis 15.30 Uhr geplant.

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EEC 2024 – Lauf 1 in Fulda; VW schlägt zurück!


Die Elektro Effizienz Challenge ist am vergangenen Wochenende mit der zweiten Ausgabe der „2 Stunden von Fulda“ auf dem ADAC Übungsgelände in Künzell- Dietershausen in ihre neue Saison gestartet. War die erste Ausgabe im vergangenen Jahr noch eine deutliche Angelegenheit zugunsten der Tesla Roadster – alle 3 gestarteten Roadster machten das Podium unter sich aus – so schlug nun die Konkurrenz aus dem Hause VW zurück: Seriendebütant Matthias Krebs aus Schauenburg feierte mit seinem VW eUp einen gelungenen Einstand und triumphierte mit einer neuen Rekordleistung auf der 701m kurzen, aber flüssigen Strecke über die Serienroutiniers. Hinter ihm verbesserte sich der letztjährige Vizemeister Steffen Sprenger im VW e-Golf gegenüber dem Vorjahr um 4 Runden und übernahm mit dem dadurch erzielten Zusatzpunkt die vorläufige Tabellenspitze. Fritz Hamann im Tesla Roadster wiederholte seine Vorjahresleistung und kam erneut auf Gesamtrang 3 ins Ziel. Serien-Neueinsteiger Matthias Krebs ließ über den gesamten Lauf keine Zweifel aufkommen, das mit der
Effizienz seines VW eUp in dieser Saison zu rechnen sein wird: Schon kurz nach dem Start übernahm er die Führung, die nie wirklich in Gefahr geriet. Lieferten sich zunächst noch Steffen Sprenger und Fritz Hamann kleinere Scharmützel mit dem silbernen e-Up um die Führung, so enteilte Krebs gegen Rennmitte immer mehr. Er stellte am Ende nach den 2 Stunden nicht nur einen neuen Distanzrekord von 146 Runden (=102,345km) auf, sondern erreichte das Ziel auch noch nach Verbrauch von lediglich 52% der erlaubten 56% Batteriekapazität seines Wagens – da wäre also noch mehr Distanz drin gewesen! Krebs distanzierte seinen VW-Markenkollegen Steffen Sprenger auf dem etwas schwereren VW e-Golf um 4 Runden. Im Gegensatz zum Vorjahr war Sprenger auf Pirelli-Sportreifen mit Aero-Felgen unterwegs, was einen Teil seiner 4 Runden Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erklärt. Dank dieser kassierte Sprenger einen zusätzlichen Meisterschaftspunkt, der ihn nun dank der 5 Klassenpunkte und dem Punkt für die Zielankunft mit 7 Punkten die Tabellenführung nach dem
ersten Lauf übernehmen ließ. Sprenger setzte sich dabei klar im anfänglichen Duell gegen Tesla Roadster Pilot Fritz Hamann durch, der zwar 1,5kWh seiner erlaubten Batteriekapazität liegen liess, aber am Ende sicher in Richtung eines erneuten Podiumsergebnisses unterwegs war.
Keine Gefahr für Hamann war der hinter ihm platzierte Opel Astra electric, der beim Seriendebüt, sein
Potential für die Elektro Effizienz Challenge andeutete. Dessen namentlich der Serienorganisation bekannte Pilot zeigte sich allerdings im Rennverlauf zunehmend von Strecke und Fahrzeug überfordert und konnte dem Roadster Piloten letztlich nicht das Wasser reichen. Somit resultierte am Ende P4.
Auf Platz 5 lieferte Mitsubishi iMiev Pilot Joakim Löber erneut eine technisch einwandfreie Leistung mit seinem von der Batterie her unterdimensionierten Gefährt ab. Der erneut von seiner Lebenspartnerin Gaby Hähnel als Renningenieurin unterstützte Fahrer verbesserte ebenfalls seine Leistung aus dem Vorjahr um eine Runde und übernahm dadurch gemeinsam mit Sprenger die vorläufige Tabellenführung. Am Ende des Feldes musste Ulrich Münnichow auf seinen gewohnten, noch nicht vollständig instand gesetzten roten Tesla Roadster verzichten und stattdessen mit seinem deutlich schwereren Tesla Model S antreten. Dieser zeigte sich nur bedingt für die enge mit einer Spitzkehre versehene Strecke geeignet. Immerhin stellte Münnichow damit die erste Bestleistung für das Model S auf der bei den Piloten beliebten Strecke in der Röhn auf.

Die EEC ist eine Clubsport-Disziplin nach dem Verbrauchsvergleichsfahrt-Prinzip. Serienmäßige
Elektroautos bekommen eine einheitliche Energiemenge zugeteilt und müssen mit dieser die möglichst längste Distanz in einem Wettbewerb erzielen. In Fulda betrug die Energiemenge 18 kWh,
was der Energie in 2 Litern Benzin entspricht. Dieses Konzept erlaubt nicht nur den kostengünstigen
Einsatz aktueller Elektrofahrzeuge, sondern setzt auch den motorsportlichen Fokus auf brandaktuelle
Themen wie nachhaltige Energieeffizienz, neue Antriebskonzepte und Etablierung der Elektromobilität im Club-Motorsport. Zusätzlich fand im Rahmenprogramm des gemeinsam vom Fuldaer Automobil Club und der EEC-IG veranstalteten Wettbewerbes in Dietershausen auch die Pilotveranstaltung einer neuen Rennsportdisziplin statt. Mit der „Weltpremiere“ der Genauigkeitsklassen- Gleichmäßigkeitsprüfung (GK-GLP) für e-Bikes, Pedelecs und Velomobile wurde erneut Neuland von den Organisatoren betreten. Die Erweiterung des GLP- Prinzips auf alternative Fahrrad-Konzepte brachte zwar nur ein kleines Feld an den Start, dessen Fahrer sich aber begeistert sowohl von der Strecke als auch vom Konzept zeigten. Als erster Sieger der neuen Disziplin dürfte sich Daniel Wagner aus Lahnau (Bild: 2.v.r.) feiern lassen, der in 10 Runden lediglich eine Gesamtabweichung von 1,6s bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,98kmh akkumulierte. Damit schlug Wagner Velomobil-Pilot Ullrich Benninghofen und e-Bike-Fahrer Matthias Meister die in der Klasse dahinter 27,09 bzw. 25,4 Km/h bei fast gleichen 7s Abweichung registrieren ließen. Einen zusätzlichen Sonderpreis erhielt der viertplatzierte Velomobil Pilot Wilhelm Gugla, (11,2s / 32,99km/h) der zur Veranstaltung aus seinem Heimatort Heilbronn 280km mit seinem weißen Velomobil anradelte und pünktlich zur ersten Session um 11.00 Uhr erschien. EEC-Organisator Harald Gallinnis zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Wir müssen uns im Namen aller Teilnehmer beim für die Ausführung zeichnenden Fuldaer Automobil Club um Oliver Brauer und Markus Ruck und ihren Mitgliedern für die gelungene Organisation bedanken! Die Anlage mag klein sein, aber sie passt wie gegossen für das speziell für den Clubsport designte EEC-Konzept. Auch bei den Zwei- und Dreirad- Enthusiasten der GK-GLP, bei denen ich mich für ihr Engagement nochmal bedanken möchte, ist die Location und die Betreuung sehr positiv aufgenommen worden. Das Konzept hat sich wie auch die EEC als taktisch interessanter Wettbewerb für den richtig kleinen Geldbeutel erwiesen. Wir werden Dietershausen auf jeden Fall im kommenden Jahr zum Saisonauftakt wieder besuchen, dann hoffentlich mit ein paar mehr Teilnehmern in beiden Disziplinen!“