Fulda

Main Kinzig Slalom Pokal, Nachwuchs, News, Presseberichte

Slalomwochende in Ostehessen am See – FAC erfolgreich


Stumpf fährt auf das Podest, Geißler schnelleste Dame

Erfolgreiches Slalomwochenende am Osthessen-See

Das 2. Slalomwochenende, ausgerichtet vom MSC Fulda und AC Schlitz, lockte zahlreiche Motorsportbegeisterte an den Pfordter-See. Der Fuldaer Automobilclub war mit einer starken Truppe von insgesamt sechs Fahrerinnen und Fahrern vertreten und sorgte für spannende Rennen auf der 1,9 Kilometer langen Strecke.

Am ersten Tag des Events herrschten ideale Bedingungen. Die Sonne strahlte, und angenehme Temperaturen begleiteten die Fahrerinnen und Fahrer auf ihrem Weg durch die Läufe. In der G1-Klasse zeigte Harald Jordan sein Können und sicherte sich mit seinem Renault Clio einen beeindruckenden vierten Platz. Daniel Stumpf präsentierte eine starke Leistung und landete mit seinem Mini Cooper S auf dem zweiten Podiumsplatz. Catharina Geißler zeigte ebenfalls eine starke Performance und fuhr mit dem Toyota Yaris auf den dritten Platz in der Klasse G3, dicht gefolgt von Jessica Weser auf dem vierten Platz. In der G5-Klasse erzielten Peer Hohage den vierten und Paula Hohage den sechsten Platz im Opel Corsa.

Der Sonntag begann mit weniger glücklichen Wetterbedingungen. Regen in der Nacht hinterließ die Strecke nass und rutschig, was die Trainingsläufe anspruchsvoll machte und die Wahl der richtigen Reifen erschwerte. Doch im Laufe des Tages verbesserten sich die Bedingungen, die Strecke trocknete ab und wurde zunehmend schneller. Daniel Stumpf wiederholte seinen Podestplatz vom Vortag und sicherte sich erneut den zweiten Platz. Harald Jordan kämpfte sich auf den vierten Platz vor. Catharina Geißler landete auf dem fünften und Jessica Weser auf dem sechsten Platz. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte Geißler erneut herausragende Leistungen und wurde zur schnellsten Dame des Tages gekürt, wobei sie sogar die PS-stärkeren Fahrzeuge der Klassen F und H hinter sich ließ. Peer Hohage erreichte erneut den vierten Platz.

Bereits am nächsten Wochenende geht es für die Fahrerinnen und Fahrer zum nächsten Lauf des main-Kinzig-Slalom Pokals, der in Gießen stattfindet.

ADAC Kart Cup, Autoslalom, Kartslalom, Main Kinzig Slalom Pokal, Nachwuchs, News, Presseberichte

Gemütlicher Saisonabschluss bei der Mitgliederversammlung


Am 21.10.23 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Fuldaer Automobilclubs statt. Die Versammlung war geprägt von wichtigen Entwicklungen und positiven Ereignissen, die das Clubleben und die Zusammenarbeit mit dem ADAC betreffen.

Besuch von Victoria Ditzel, ADAC Vorständin für Verkehr, Umwelt und Technik

Ein besonderes Highlight der Versammlung war der Besuch von Frau Victoria Ditzel, die als Vorständin des ADAC für Verkehr, Umwelt und Technik zuständig ist. Ihr Besuch unterstreicht das wachsende Interesse und die verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem FAC und dem ADAC. Frau Ditzel betonte die Bedeutung eines besseren Austauschs zwischen beiden Organisationen, um gemeinsame Ziele im Bereich Verkehr, Umwelt und Technik zu fördern.

Engagement von Günter Scheffel

Der 81-jährige Günter Scheffel, ein ehemals erfolgreicher Motorsportler im FAC in den 60er Jahren, gab bekannt, dass er dem Verein etwas zurückgeben möchte. Sein erneutes Engagement und seine Bereitschaft, seine Erfahrung und Leidenschaft für den Motorsport einzubringen, wurden von den Mitgliedern herzlich begrüßt.

Ehrungen der erfolgreichsten FAC-Fahrer

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurden die erfolgreichsten Fahrer des FAC geehrt. Diese Anerkennung würdigte ihre herausragenden Leistungen im Motorsport und ihr Engagement für den Club. Die Ehrungen waren ein Moment der Wertschätzung und Anerkennung für die harte Arbeit und das Talent dieser Fahrer.


Automobilsport
Vizemeister: Joel Sturm
Meister: Marcel Lenerz

Kartrennsport
Vizemeister: Max Schlichenmeier
Meister: Max Hezel

ADAC Youngster Cup

Vizemeister: Arold Brian Kouekam Ngachi
Meister: Om Paranjape

Automobilslalom
Vizemeister: Harald Jordan
Meister: Catharina Geißler

Motorrad

Vizemeister: Manuel Simon
Meister: Valentino Herrlich

Jugendkart Klasse Honda
Vizemeister: Maya Herbert
Meister: Mick Herbert

Jugendkart Klasse 2-Takt
Vizemeister: Patrick Heller
Meister: Finn-Luca Wanke

Clubmeister
Max Hezel


Geselliges Beisammensein

Die Mitglieder genossen außerdem ein gemütliches Beisammensein beim Buffet und Raclette und tauschten Erfahrungen aus.

Insgesamt war die Mitgliederversammlung des FAC ein erfolgreicher und erfreulicher Anlass, der die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem ADAC, das Engagement von langjährigen Mitgliedern und die Wertschätzung der Erfolge im Motorsport hervorhob. Der FAC blickt positiv in die Zukunft und setzt auf weiteres Wachstum und Erfolg in der Automobil- und Motorsportgemeinschaft.

Minibike, Moto GP, Motorrad, Nachwuchs, News, Presseberichte

Ziel ist die Motorrad-WM: Nachwuchsfahrer aus der Rhön klettert auf Karriereleiter nach oben


Fährt auf absehbare Zeit ein Rhöner in der Motorrad-WM? Valentino Herrlich fährt sich in den Nachwuchsklassen nach oben.

Langenbieber – Dieses Jahr startet der erst 14-jährige Langenbieberer im European-Talent-Cup an sieben Rennwochenenden in Spanien und Portugal. Für ihn ist es der nächste wichtige Schritt auf der Karriereleiter, die ihn bis in die Moto3-WM, die kleinste Klasse innerhalb der Motorrad-WM bringen soll.

Motorsport: Rhöner (14) bereitet sich auf European-Talent-Cup vor

Im vergangenen Jahr fuhr er mit etwas schwächeren Motorrädern noch im Northern-Talent-Cup (NTC), bei denen an ausgewählten Wochenenden schon im Rahmenprogramm der MotoGP gefahren wurde. Das Ziel in der für ihn neuen Klasse ist es, unter den 60 Piloten möglichst oft die Qualifikation für die besten 30 zu schaffen. Die Fahrer sind dort bis zu 18 Jahre alt, womit er in seinem Rookie-Jahr zu den Jüngsten zählt. Idealerweise möchte er zwei Jahre dort fahren und weitere Erfahrungen sammeln. Die Rennen werden frei auf YouTube auf dem Kanal „Finetwork FIM JuniorGP“ übertragen.

2025 soll es dann in die Junioren-WM gehen, in der bereits mit WM-Bikes gefahren wird. Die unterschiedlichen Nachwuchsklassen haben für Herrlich einen großen Vorteil, da er sich gezielt für die Motorrad-WM vorbereiten möchte und damit sein Weg vorgezeichnet ist. Das dauert aber noch, weil das Mindestalter für die Moto3-WM von 16 auf 18 Jahre hochgesetzt wurde. Für Fahrer wie Herrlich aus Mitteleuropa ist dies jedoch eher ein Vorteil, weil sie mehr Zeit zur Entwicklung bekommen.

2023 wurde der Rhöner in die ADAC-Stiftung Sport aufgenommen, die neben Motorradfahrern vor allem im Automobilbereich viele Piloten unterstützt hat. Neben einem finanziellen Zuschuss, dessen Konditionen jedoch nicht verraten werden dürfen, beinhaltet dieses Programm Leistungschecks, Trainingspläne sowie technische Unterstützung.

Der Domgymnasiast ist schon 2021 im MotoGP-Fahrerlager auf Marc Marquez, Fabio Quartararo oder Valentino Rossi getroffen. Darüber hinaus hatte er engeren Kontakt mit Stefan Bradl, dem deutschen Moto2-Weltmeister von 2011, weil dieser den deutschen Nachwuchs nach vorne bringen möchte. Vater Herrlich kontaktierte Bradl, der daraufhin Valentino zu einem der „Bradl Rookies Days“ in Hockenheim einlud. Da er sich dort empfahl, durfte er an drei Rennen der Honda-Talent-Challenge mitfahren, wo er Gesamtvierter wurde.

In einem Fahrerlager mit Marc Marquez und Valentino Rossi gewesen zu sein – das motiviert.

Valentino Herrlich über seine Zeit im Northern-Talent-Cup

Solche Aktionen sind sicherlich eine große Hilfe. Jedoch bräuchte es mehr Trainingsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung, um mehr junge Fahrer in Richtung WM zu bringen. Er darf im naheliegenden Dietershausen einmal pro Woche Motocross-Training machen und gelegentlich mit seinem Trainingsbike auf der dortigen Kartbahn seine Runden drehen, um Gefühl für Asphalt zu entwickeln. Im Winter konzentriert sich Valentino drei- bis viermal die Woche auf intensives Kraft- und Ausdauertraining, um sich fitzuhalten.

Der ganze Spaß ist nicht ganz billig. Allein für den European-Talent-Cup benötigt man mindestens 60.000, eher 70.000 bis 80.000 Euro. Hier helfen zahlreiche, meist regionale Sponsoren wie das Petersberger Busch&Wagner-Team, das sein aktuelles Trainingsbike und den Transporter für die Anreise zu den Rennen zur Verfügung stellt. Die Rabanus-Maurus-Schule stellt ihn bei guten Noten für seine sportlichen Termine frei. In der Sportklasse sind einige Schüler, die aufgrund des Sports unterwegs sind. Eine Rennwoche mit einem Flug nach Südeuropa fängt dienstags an, erst am darauffolgenden Montag geht es wieder nach Hause. Dazu kommen in der kalten Jahreszeit Trainingswochen, wie kürzlich im spanischen Catagena.