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Jahreshauptversammlung 2025


Jahreshauptversammlung 2025 des Fuldaer AC

Am 6. April 2025 fand die Jahreshauptversammlung des Fuldaer Automobilclubs (Fuldaer AC) im Hotel Berghof statt. Die Mitglieder des Clubs trafen sich zunächst zu einem gemütlichen Abendessen, um das vergangene Jahr gemeinsam Revue passieren zu lassen und die verdienten Ehrungen vorzunehmen.

Jahresrückblick und Ehrungen

Im Rahmen der Versammlung wurde auf das erfolgreiche Jahr 2024 zurückgeblickt. Besonders hervorzuheben war die beeindruckende Leistung der aktiven Mitglieder, die in verschiedenen Disziplinen des Motorsports großartige Erfolge erzielt haben.

Merle Wanke mit dem Sportabzeichen in Silber ausgezeichnet. Im Bereich des Automobilsports konnte Joel Sturm den Titel des Vizemeisters erringen, während Max Schlichenmeier sich die Meisterschaft sicherte.

Im Kartrennsport gab es ebenfalls bemerkenswerte Ergebnisse: Max Hezel wurde Vize-Meister, und Tobias Eckenstaller sicherte sich die Meisterschaft. Im ADAC Youngster Cup konnte Maximilian Lukosch den Vize-Titel gewinnen, während Louis Nieradzik den Meistertitel holte.

Im Bereich des Automobilslaloms erzielte Jessica Weser den Vize-Titel, während Catharina Geißler den Meistertitel gewann. Auch im Motorradsport wurden hervorragende Platzierungen erzielt: Ulrich Eckert wurde Vize-Meister, während Nick Hopp den Meistertitel holte. Im Jugendkartslalom setzte sich Mick Herbert als Vize-Meister und Erik Steinhauer als Meister durch. Im Bereich Jugendkart 2-Takter konnte Jan-Philip Seifert den Vize-Titel erringen, während Luca Wanke die Meisterschaft für sich entschied.

Besondere Ehrungen

Für ihre langjährige Mitgliedschaft im ADAC wurden Reinhold Jordan und Natascha Ehm für 25 Jahre und Matthias Stumpf sowie Günther Scheffel für beeindruckende 40 Jahre geehrt. Diese Ehrungen spiegeln das Engagement und die Verbundenheit der Mitglieder zum Fuldaer AC und zum ADAC wider.

Clubmeister 2024

Als krönenden Abschluss der Versammlung wurde der Clubmeister 2024 geehrt: Nick Hopp, der sowohl im Motorradsport durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hatte, durfte den Titel entgegennehmen.

Die Jahreshauptversammlung des Fuldaer AC 2025 bot somit einen gelungenen Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr und gab den Mitgliedern die Möglichkeit, die herausragenden Leistungen zu würdigen und die Gemeinschaft zu feiern.

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Nick Hopp, wird Deutscher Jugend Meister im Supermoto


Der erst 11-jährige Nick Hopp aus Gersfeld-Hettenhausen hat vergangenen Wochenende einen großartigen Erfolg gefeiert: Er wurde Deutscher Jugend Meister im Supermoto. Der Nachwuchsfahrer des Fuldaer AC überzeugte durch herausragende Leistungen während der gesamten Saison, die er auf seiner Husqvarna TC 65 bestritt.

Supermoto ist eine dynamische Motorsportart, die Elemente aus dem Straßenrennsport und Motocross vereint. Nick Hopp zeigte über die gesamte Saison hinweg konstante Fahrleistungen und sicherte sich beim Finale auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn einen beeindruckenden Doppelsieg in beiden Rennläufen.

Bereits beim Saisonauftakt im Mai in Schaafheim setzte Nick ein Ausrufezeichen, indem er sich ebenfalls gegen die Konkurrenz durchsetzte. Über Stationen wie Oschersleben, Cheb, St. Wendel und Wittgenborn hinweg, sammelte der junge Fahrer wertvolle Punkte. Trotz eines technischen Defekts in Oschersleben, wo er „nur“ die Plätze zwei und drei erreichte, lag Nick schon früh in der Saison weit vorne im Gesamtklassement. Eine Teilnahme in Schleiz war nicht notwendig, da er bereits einen komfortablen Punktevorsprung gegenüber seinen Mitstreitern hatte – der Meisterschaftstitel war somit frühzeitig gesichert.

Ein Highlight der Saison war das Rennen in Sankt Wendel im Saarland, das als das „Monaco der Supermoto-Szene“ bekannt ist. Hier traf Nick auf starke internationale Konkurrenz, da die Veranstaltung Teil der FIM SMJ Europameisterschaft war. Mit einem zweiten Platz im ersten und einem Sieg im zweiten Lauf konnte Nick nicht nur den Tagessieg feiern, sondern auch einen riesigen Pokal mit nach Hause nehmen – begleitet von der deutschen Nationalhymne.

In der kommenden Saison 2025 wird Nick Hopp in die 85er Klasse der internationalen Deutschen Supermoto Meisterschaft aufsteigen. Mit einer neuen Klasse kommen neue Herausforderungen, denn in dieser Kategorie sind bis zu 29 PS zugelassen.

Ein großer Dank geht an die Sponsoren, ohne deren Unterstützung dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre: AES-SystemsGH-Werbetechnik, Rhön Wörk, Rhön Travel, Fröhlich & Röbig Elektrotechnik, Powerface Holzknieschleifer, ADAC Team Hessen-Thüringen, ADAC Motorsport, Zweirad Can, Supermoto Style Factory sowie die Vereine Fuldaer AC, MSC Schlüchtern, MSF Sinngrund und MSC Winkelmesser.

Für die neue Saison, die mit dem Umstieg auf größere Maschinen und umfangreicherem Equipment einhergeht, freut sich Nick Hopp über weitere Sponsoren, die ihn auf seinem Weg in die 85er Klasse unterstützen möchten.

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Ziel ist die Motorrad-WM: Nachwuchsfahrer aus der Rhön klettert auf Karriereleiter nach oben


Fährt auf absehbare Zeit ein Rhöner in der Motorrad-WM? Valentino Herrlich fährt sich in den Nachwuchsklassen nach oben.

Langenbieber – Dieses Jahr startet der erst 14-jährige Langenbieberer im European-Talent-Cup an sieben Rennwochenenden in Spanien und Portugal. Für ihn ist es der nächste wichtige Schritt auf der Karriereleiter, die ihn bis in die Moto3-WM, die kleinste Klasse innerhalb der Motorrad-WM bringen soll.

Motorsport: Rhöner (14) bereitet sich auf European-Talent-Cup vor

Im vergangenen Jahr fuhr er mit etwas schwächeren Motorrädern noch im Northern-Talent-Cup (NTC), bei denen an ausgewählten Wochenenden schon im Rahmenprogramm der MotoGP gefahren wurde. Das Ziel in der für ihn neuen Klasse ist es, unter den 60 Piloten möglichst oft die Qualifikation für die besten 30 zu schaffen. Die Fahrer sind dort bis zu 18 Jahre alt, womit er in seinem Rookie-Jahr zu den Jüngsten zählt. Idealerweise möchte er zwei Jahre dort fahren und weitere Erfahrungen sammeln. Die Rennen werden frei auf YouTube auf dem Kanal „Finetwork FIM JuniorGP“ übertragen.

2025 soll es dann in die Junioren-WM gehen, in der bereits mit WM-Bikes gefahren wird. Die unterschiedlichen Nachwuchsklassen haben für Herrlich einen großen Vorteil, da er sich gezielt für die Motorrad-WM vorbereiten möchte und damit sein Weg vorgezeichnet ist. Das dauert aber noch, weil das Mindestalter für die Moto3-WM von 16 auf 18 Jahre hochgesetzt wurde. Für Fahrer wie Herrlich aus Mitteleuropa ist dies jedoch eher ein Vorteil, weil sie mehr Zeit zur Entwicklung bekommen.

2023 wurde der Rhöner in die ADAC-Stiftung Sport aufgenommen, die neben Motorradfahrern vor allem im Automobilbereich viele Piloten unterstützt hat. Neben einem finanziellen Zuschuss, dessen Konditionen jedoch nicht verraten werden dürfen, beinhaltet dieses Programm Leistungschecks, Trainingspläne sowie technische Unterstützung.

Der Domgymnasiast ist schon 2021 im MotoGP-Fahrerlager auf Marc Marquez, Fabio Quartararo oder Valentino Rossi getroffen. Darüber hinaus hatte er engeren Kontakt mit Stefan Bradl, dem deutschen Moto2-Weltmeister von 2011, weil dieser den deutschen Nachwuchs nach vorne bringen möchte. Vater Herrlich kontaktierte Bradl, der daraufhin Valentino zu einem der „Bradl Rookies Days“ in Hockenheim einlud. Da er sich dort empfahl, durfte er an drei Rennen der Honda-Talent-Challenge mitfahren, wo er Gesamtvierter wurde.

In einem Fahrerlager mit Marc Marquez und Valentino Rossi gewesen zu sein – das motiviert.

Valentino Herrlich über seine Zeit im Northern-Talent-Cup

Solche Aktionen sind sicherlich eine große Hilfe. Jedoch bräuchte es mehr Trainingsmöglichkeiten und finanzielle Unterstützung, um mehr junge Fahrer in Richtung WM zu bringen. Er darf im naheliegenden Dietershausen einmal pro Woche Motocross-Training machen und gelegentlich mit seinem Trainingsbike auf der dortigen Kartbahn seine Runden drehen, um Gefühl für Asphalt zu entwickeln. Im Winter konzentriert sich Valentino drei- bis viermal die Woche auf intensives Kraft- und Ausdauertraining, um sich fitzuhalten.

Der ganze Spaß ist nicht ganz billig. Allein für den European-Talent-Cup benötigt man mindestens 60.000, eher 70.000 bis 80.000 Euro. Hier helfen zahlreiche, meist regionale Sponsoren wie das Petersberger Busch&Wagner-Team, das sein aktuelles Trainingsbike und den Transporter für die Anreise zu den Rennen zur Verfügung stellt. Die Rabanus-Maurus-Schule stellt ihn bei guten Noten für seine sportlichen Termine frei. In der Sportklasse sind einige Schüler, die aufgrund des Sports unterwegs sind. Eine Rennwoche mit einem Flug nach Südeuropa fängt dienstags an, erst am darauffolgenden Montag geht es wieder nach Hause. Dazu kommen in der kalten Jahreszeit Trainingswochen, wie kürzlich im spanischen Catagena.