Autor: Fuldaer Automobil-Club

Kartslalom, Nachwuchs, News, Presseberichte, Talent

Sechs Siege für Jugendliche des Fuldaer Automobilclubs am vergangenen Wochenende


Am vergangenen Wochenende fand der sechste Lauf zur Jugendkartmeisterschaft in Künzell Dietershausen statt. Insgesamt nahmen 144 Teilnehmer aus ganz Hessen an dem Wettbewerb auf der ADAC-Anlage in Dietershausen teil. Die Jugendlichen des Fuldaer Automobilclubs
e.V. im ADAC konnten dabei ihren Heimvorteil voll ausnutzen. Mit insgesamt sechs Siegen
in den verschiedenen Klassen und einem Doppelsieg in der Mannschaftswertung stellte der
Fuldaer Verein die erfolgreichste Jugendgruppe aus Hessen.


Den ersten Sieg für den FAC holte Eric Steinhauer vor seinen Vereinskollegen Erlis Kabashi
und Mick Herbert. In der Klasse 2A konnte sich der Fuldaer AC-Fahrer Fabian Hosenfeld
gegen seinen Konkurrenten Leon Stricker aus Wolfhagen durchsetzen. Jan Philip Seifert
sicherte sich mit Platz fünf in derselben Klasse wichtige Meisterschaftspunkte.
Auch in der Klasse 2B dominierten die Fahrer des Fuldaer AC. Niclas Bloema erkämpfte sich
Platz 1, während Merle Wanke mit einem dritten Platz auf dem Siegerpodest stand. Der
Meisterschaftsführende in der Klasse 3, Luca Wanke aus Fulda, baute seine Führung mit Platz
eins und zwei weiter aus. Patrick Heller und Benjamin Bleuel die ausschließlich an der
Heimveranstaltung teilnehmen, sicherten sich ebenfalls an den beiden Veranstaltungstagen
Platz eins zwei und drei.


Sogar der Trainer der Fuldaer Jugendgruppe griff wieder ins Lenkrad und errang am ersten
Veranstaltungstag Platz 1. Auch die Veranstaltungsleiterin, Natascha Ehm, zeigte ihr Können
und erreichte Platz zwei und vier für Fulda.


Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, geprägt von einer hervorragenden Organisation und
herausragenden Ergebnissen, die den Zusammenhalt im Verein und in der Gesellschaft
förderten. „Was will man mehr?“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Oliver Brauer. „Ich
möchte mich bei allen Helfern bedanken, ohne die ein solches Event nicht durchführbar
wäre.“

Autoslalom, News, Presseberichte

Wanke & Jordan erfolgreich


Am Vergangenen Wochenende fand auf der ADAC Anlage in Dietershausen wieder der Automobilslalom des Fuldaer Automobilclub e.V. im ADAC statt. Über 50 Teilnehmer hatten sich hierfür angemeldet. Wie in den Vergangenen Jahren wurde auch in diesem Jahr wieder eine Doppelveranstaltung ausgetragen. Für den Fuldaer AC gingen 4 Fahrer und 2 Fahrerinnen an den Start.

Peer Hohage hatte für die Serienklasse G6 genannt. Da er aber in dieser Klasse der einzige Starter war wurde er mit der Klasse G5 zusammengelegt und auch gewertet. Gegen die Leistungsstärkeren Autos hatte er in der Klasse natürlich keine Chance auf einen vorderen Platz. Er holte alles aus dem Corsa raus, und wurde am Ende der ersten Veranstaltung mit 2 Fehlerfreien Läufen mit Platz 4 von 6 Teilnehmern belohnt. Bei der 2. Veranstaltung und verkürzter Strecke kam er  nur auf Platz 5. Dennoch war er mit seiner Leistung zufrieden. Denn mehr ist mit diesem Auto in der Klasse nicht möglich.

Ebenfalls in der Gruppe G unterwegs, aber in der G3 waren Catharina Geißler und Jessica Weser. Sie fahren zusammen einen Toyota Yaris. Jedoch lief das Auto an dem Wochenende nicht so richtig.
Sie versuchten alles um am Ende eine gute Platzierung rauszufahren. Bei der ersten Veranstaltung blieben beide Komplett fehlerfrei. Catharina verfehlte da auch nur ganz knapp das Podest. Am Ende belegte sie den 4. Und Jessica den 5. Platz von 5 Teilnehmern. Bei der 2. Veranstaltung viel bei Catharina eine Pylone, welche Ihr 3 Strafsekunden bescherte. Jessica blieb auch hier Fehlerfrei und wurde mit Platz 4 belohnt. Catharina belegte den 5. Platz.

Luca Wanke hatte sich auch für die G3 angemeldet, wurde aber in die Gruppe F11 um gestuft.
In dieses Klasse waren insgesamt nur 2 Teilnehmer am Start. Luca sicherte sich bei beiden Veranstaltungen mit knappem Vorsprung den 1. Platz

In der Gruppe FS gingen Reinhold und Harald Jordan auf Ihrem Opel Kadett C Coupé an den Start.
Wobei Reinhold nur die 2. Veranstaltung fuhr. In der kompletten Gruppe waren 6 Teilnehmer am Start. In der Klasse waren es bei der ersten VA 3 Teilnehmer. Bei der 2. VA waren es 4 Teilnehmer.
Harald fuhr 2 Fehlerfreie Läufe, hatte aber im 2. Lauf mit abbauenden Reifen zu kämpfen weshalb er dadurch auch direkt 2 Sekunden langsamer wurde. Dennoch reichte es am Ende der ersten Veranstaltung für die Klassen und auch Gruppensieg. Im Gesamtklassement belegte er den 8. Platz von 51. Bei der 2. Veranstaltung bauten die Reifen nicht so schnell ab, und er konnte sich vom ersten zum 2. Lauf um eine halbe Sekunde verbessern. Sein ärgster Konkurrent war knapp schneller, aber durch einen Pylonen Fehler viel der dann doch wieder zurück, und Harald schaffte es auch hier den Klassen und Gruppensieg einzufahren. Sowie den 9. Platz im Gesamtklassement. Sein Vater Reinhold fuhr ebenfalls 2 Fehlerfrei Läufe. Er belegte den 3. Platz in der Klasse und den 4. Platz in der Gruppe, sowie den 29. Platz im Gesamtklassement.

Allgemein

EEC 2024 – Lauf 1 in Fulda; VW schlägt zurück!


Die Elektro Effizienz Challenge ist am vergangenen Wochenende mit der zweiten Ausgabe der „2 Stunden von Fulda“ auf dem ADAC Übungsgelände in Künzell- Dietershausen in ihre neue Saison gestartet. War die erste Ausgabe im vergangenen Jahr noch eine deutliche Angelegenheit zugunsten der Tesla Roadster – alle 3 gestarteten Roadster machten das Podium unter sich aus – so schlug nun die Konkurrenz aus dem Hause VW zurück: Seriendebütant Matthias Krebs aus Schauenburg feierte mit seinem VW eUp einen gelungenen Einstand und triumphierte mit einer neuen Rekordleistung auf der 701m kurzen, aber flüssigen Strecke über die Serienroutiniers. Hinter ihm verbesserte sich der letztjährige Vizemeister Steffen Sprenger im VW e-Golf gegenüber dem Vorjahr um 4 Runden und übernahm mit dem dadurch erzielten Zusatzpunkt die vorläufige Tabellenspitze. Fritz Hamann im Tesla Roadster wiederholte seine Vorjahresleistung und kam erneut auf Gesamtrang 3 ins Ziel. Serien-Neueinsteiger Matthias Krebs ließ über den gesamten Lauf keine Zweifel aufkommen, das mit der
Effizienz seines VW eUp in dieser Saison zu rechnen sein wird: Schon kurz nach dem Start übernahm er die Führung, die nie wirklich in Gefahr geriet. Lieferten sich zunächst noch Steffen Sprenger und Fritz Hamann kleinere Scharmützel mit dem silbernen e-Up um die Führung, so enteilte Krebs gegen Rennmitte immer mehr. Er stellte am Ende nach den 2 Stunden nicht nur einen neuen Distanzrekord von 146 Runden (=102,345km) auf, sondern erreichte das Ziel auch noch nach Verbrauch von lediglich 52% der erlaubten 56% Batteriekapazität seines Wagens – da wäre also noch mehr Distanz drin gewesen! Krebs distanzierte seinen VW-Markenkollegen Steffen Sprenger auf dem etwas schwereren VW e-Golf um 4 Runden. Im Gegensatz zum Vorjahr war Sprenger auf Pirelli-Sportreifen mit Aero-Felgen unterwegs, was einen Teil seiner 4 Runden Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erklärt. Dank dieser kassierte Sprenger einen zusätzlichen Meisterschaftspunkt, der ihn nun dank der 5 Klassenpunkte und dem Punkt für die Zielankunft mit 7 Punkten die Tabellenführung nach dem
ersten Lauf übernehmen ließ. Sprenger setzte sich dabei klar im anfänglichen Duell gegen Tesla Roadster Pilot Fritz Hamann durch, der zwar 1,5kWh seiner erlaubten Batteriekapazität liegen liess, aber am Ende sicher in Richtung eines erneuten Podiumsergebnisses unterwegs war.
Keine Gefahr für Hamann war der hinter ihm platzierte Opel Astra electric, der beim Seriendebüt, sein
Potential für die Elektro Effizienz Challenge andeutete. Dessen namentlich der Serienorganisation bekannte Pilot zeigte sich allerdings im Rennverlauf zunehmend von Strecke und Fahrzeug überfordert und konnte dem Roadster Piloten letztlich nicht das Wasser reichen. Somit resultierte am Ende P4.
Auf Platz 5 lieferte Mitsubishi iMiev Pilot Joakim Löber erneut eine technisch einwandfreie Leistung mit seinem von der Batterie her unterdimensionierten Gefährt ab. Der erneut von seiner Lebenspartnerin Gaby Hähnel als Renningenieurin unterstützte Fahrer verbesserte ebenfalls seine Leistung aus dem Vorjahr um eine Runde und übernahm dadurch gemeinsam mit Sprenger die vorläufige Tabellenführung. Am Ende des Feldes musste Ulrich Münnichow auf seinen gewohnten, noch nicht vollständig instand gesetzten roten Tesla Roadster verzichten und stattdessen mit seinem deutlich schwereren Tesla Model S antreten. Dieser zeigte sich nur bedingt für die enge mit einer Spitzkehre versehene Strecke geeignet. Immerhin stellte Münnichow damit die erste Bestleistung für das Model S auf der bei den Piloten beliebten Strecke in der Röhn auf.

Die EEC ist eine Clubsport-Disziplin nach dem Verbrauchsvergleichsfahrt-Prinzip. Serienmäßige
Elektroautos bekommen eine einheitliche Energiemenge zugeteilt und müssen mit dieser die möglichst längste Distanz in einem Wettbewerb erzielen. In Fulda betrug die Energiemenge 18 kWh,
was der Energie in 2 Litern Benzin entspricht. Dieses Konzept erlaubt nicht nur den kostengünstigen
Einsatz aktueller Elektrofahrzeuge, sondern setzt auch den motorsportlichen Fokus auf brandaktuelle
Themen wie nachhaltige Energieeffizienz, neue Antriebskonzepte und Etablierung der Elektromobilität im Club-Motorsport. Zusätzlich fand im Rahmenprogramm des gemeinsam vom Fuldaer Automobil Club und der EEC-IG veranstalteten Wettbewerbes in Dietershausen auch die Pilotveranstaltung einer neuen Rennsportdisziplin statt. Mit der „Weltpremiere“ der Genauigkeitsklassen- Gleichmäßigkeitsprüfung (GK-GLP) für e-Bikes, Pedelecs und Velomobile wurde erneut Neuland von den Organisatoren betreten. Die Erweiterung des GLP- Prinzips auf alternative Fahrrad-Konzepte brachte zwar nur ein kleines Feld an den Start, dessen Fahrer sich aber begeistert sowohl von der Strecke als auch vom Konzept zeigten. Als erster Sieger der neuen Disziplin dürfte sich Daniel Wagner aus Lahnau (Bild: 2.v.r.) feiern lassen, der in 10 Runden lediglich eine Gesamtabweichung von 1,6s bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,98kmh akkumulierte. Damit schlug Wagner Velomobil-Pilot Ullrich Benninghofen und e-Bike-Fahrer Matthias Meister die in der Klasse dahinter 27,09 bzw. 25,4 Km/h bei fast gleichen 7s Abweichung registrieren ließen. Einen zusätzlichen Sonderpreis erhielt der viertplatzierte Velomobil Pilot Wilhelm Gugla, (11,2s / 32,99km/h) der zur Veranstaltung aus seinem Heimatort Heilbronn 280km mit seinem weißen Velomobil anradelte und pünktlich zur ersten Session um 11.00 Uhr erschien. EEC-Organisator Harald Gallinnis zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Wir müssen uns im Namen aller Teilnehmer beim für die Ausführung zeichnenden Fuldaer Automobil Club um Oliver Brauer und Markus Ruck und ihren Mitgliedern für die gelungene Organisation bedanken! Die Anlage mag klein sein, aber sie passt wie gegossen für das speziell für den Clubsport designte EEC-Konzept. Auch bei den Zwei- und Dreirad- Enthusiasten der GK-GLP, bei denen ich mich für ihr Engagement nochmal bedanken möchte, ist die Location und die Betreuung sehr positiv aufgenommen worden. Das Konzept hat sich wie auch die EEC als taktisch interessanter Wettbewerb für den richtig kleinen Geldbeutel erwiesen. Wir werden Dietershausen auf jeden Fall im kommenden Jahr zum Saisonauftakt wieder besuchen, dann hoffentlich mit ein paar mehr Teilnehmern in beiden Disziplinen!“